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„Der Vortrag von Gunther Wolf über Mitarbeitendenbindung in der Schweiz bei dem Alumni-Anlass der ZKB hat uns alle aufgerüttelt!“

Mitarbeitende halten, Mitarbeitende binden, Mitarbeitende gewinnen

Mitarbeitendenbindung in der Schweiz

Vortrag und Podiumsdiskussion beim Firmenkunden-Anlass der Zürcher Kantonalbank

Mitarbeitendenbindung in der Schweiz: Vortrag und Podiumsdiskussion beim Firmenkunden-Anlass der Zürcher Kantonalbank

Mitarbeitendenbindung in der Schweiz: Vortrag und Podiumsdiskussion beim Firmenkunden-Anlass der Zürcher Kantonalbank

Vielen Unternehmen in Baden-Württemberg und in Vorarlberg (Österreich) ist die Schweiz in puncto Mitarbeitendenbindung ein Dorn im Auge: Mit den Gehältern, die in der Schweiz für Arbeitskräfte und Fachkräfte gezahlt werden, können deutsche und österreichische Betriebe kaum konkurrieren.

Mitarbeitende halten, binden, gewinnen

Eine bequeme Lage? Mitnichten. Auch in der Schweiz herrscht Fachkräftemangel. Den eidgenössischen Unternehmen fällt es zum einen immer schwerer, neue Mitarbeitende zu gewinnen. Zum anderen, die bestehenden Mitarbeitenden zu halten und zu binden.

Aus diesem Grunde lud die Zürcher Kantonalbank am 02. Oktober ihre Firmenkunden zu einem Anlass über das Thema Mitarbeitendenbindung ein. Parallel dazu wurde ein umfangreiches Factsheet erstellt: Zahlen, Daten, Fakten und was jetzt zu tun ist, um Mitarbeitende zu binden, zu halten und zu gewinnen.

Die Zahlen liegen auf dem Tisch: Stand 2019 sind etwa 200.000 Stellen in der Schweiz aufgrund des Fachkräftemangels vakant. Und, was den Ernst der Lage widerspiegelt: Sie sind nicht nur vakant, sie sind auch unbesetzbar. Wenn eine davon besetzt wird, reißt dies zwangsläufig ein neues Loch bei einem anderen Arbeitgeber.

Immer mehr Stellen unbesetzbar

Die Anzahl dieser unbesetzbaren Vakanzen wird in den nächsten Jahren noch weiter zunehmen: Denn einerseits sinkt die Anzahl der jungen, in den Arbeitsmarkt eintretenden Menschen. Und andererseits nehmen die renten- bzw. altersbedingten Austritte auf der anderen Seite zu. Weniger Eintritte, mehr Austritte: Eine progressive Zunahme des Fachkräftemangels ist das zwangsläufige Resultat.

Factsheet: Mitarbeitendenbindung in der Schweiz

Lesen Sie im Factsheet der Zürcher Kantonalbank mehr über Zahlen, Prognosen und Gegenmaßnahmen!
Wolf, Gunther: Mitarbeiterbindung. Die besten Mitarbeitenden halten, binden, motivieren und gewinnen. Zürich: Zürcher Kantonalbank. Einfach downloaden bei den Mitarbeiterbindung-Fachartikeln.

Die Politik in der Schweiz hat reagiert: Schon 2011 wurde die Fachkräfteinitiative ins Leben gerufen. Dieses zunächst zeitlich befristete Projekt wurde 2019 aufgewertet und als „Fachkräftepolitik“ dauerhaft in die Regelstruktur des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF-SECO) integriert.

Zuwanderung reicht nicht

Doch die Unternehmen in der Schweiz sind weiterhin gefordert, auch selbst Maßnahmen zu ergreifen: Sofern die Nachfrage nach Arbeitskräften gleichbleibt, müssen sie 2029 mit rund 800.000 offenen und nicht besetzbaren Stellen rechnen.

Fachkräftemangel Schweiz

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Steigender Fachkräftemangel: Vorausberechnung des Arbeitskräftedefizits in der Schweiz bis 2039
(„oWS“ = ohne Wanderungssaldo)

Das Bundesamt für Statistik (BFS) nimmt an, dass dieses Defizit durch die Zuwanderung etwas verringert werden kann. Doch neben kulturellen Herausforderungen und qualitativen Fragen, die sich hiermit stellen, ist allen Experten klar: Zuwanderung allein reicht nicht aus. Selbst bei der positivsten aller realistischen Zuwanderungs-Annahmen werden 2039 weiterhin 700.000 Stellen offen und unbesetzbar sein. Das sind mehr als dreimal so viele wie 2019.

Mitarbeitende abwerben

200.000 Stellen sind im Jahre 2019 offen, aber nicht besetzbar. Das sind 200.000 Vakanzen, die Unternehmen lieber heute als morgen besetzen möchten. Oder müssen, weil sie ihre Existenzfähigkeit oder die Umsetzung geplanter Expansionsstrategien sichern wollen.

Doch wie? Es sind schlicht und einfach keine arbeitssuchenden Arbeitskräfte verfügbar, die die mit der freien Stelle verbundenen Anforderungen an Kompetenzen und Qualifikationen erfüllen. Bleibt nur, sie woanders abzuwerben. Immer mehr Betriebe nutzen die Dienste von Headhuntern oder sprechen potenzielle Kandidaten in Business-Netzwerken selbst aktiv an.

Erst Mitarbeitende halten und binden, dann Mitarbeitende gewinnen

Und so haben die Unternehmen in der Schweiz erkannt: Um Abwerbung und Abgänge zu verringern, müssen sie im ersten Schritt etwas für die Bindung ihrer Mitarbeitenden tun. Wer eine Badewanne volllaufen lassen möchte, dreht ja auch nicht oben den Hahn auf, solange unten noch kein Stöpsel im Abfluss sitzt. Da stellt sich erneut die Frage nach dem Wie: Wie gelingt die Mitarbeitendenbindung optimal?

Aus diesem Grunde wünschten sich die vielen Unternehmens- und Firmenkunden der Zürcher Kantonalbank für den nächsten Alumni-Anlass einen aufschlussreichen Vortrag des Mitarbeiterbindungsexperten Gunther Wolf. Ihre Erwartungen wurden voll erfüllt: Gunther Wolf erläuterte genau, wie Mitarbeitendenbindung funktioniert. Was Arbeitgeberattraktivität ausmacht. Wie man Fluktuation senkt. Und, was Mitarbeiterzufriedenheit von Mitarbeiterbegeisterung unterscheidet.

Vortrag Mitarbeitendenbindung, Podiumsdiskussion Mitarbeitendenbindung

Gunther Wolf stellte Systeme und Prozesse vor, die zur Steuerung der Mitarbeitendenbindung im Unternehmen etabliert werden müssen. Und er verriet sinnvolle Tools, mit denen die Bindung der Mitarbeitenden auf individueller Ebene optimal gelingt.

Heinz Kunz, Leiter der Geschäftseinheit Firmenkunden und Mitglied der Generaldirektion der Zürcher Kantonalbank:Die kleinen und mittleren Unternehmen im Kanton Zürich sind gut unterwegs und schauen optimistisch in die Zukunft. Personalmanagement ist dabei ein wichtiges Thema für sie – ich bin froh, dass Gunther Wolf unseren zahlreichen Gästen Fachwissen in praxisorientierter und zugänglicher Art und Weise vermittelt hat. Sein Beispiel des Badewannenstöpsels wird wohl allen in bester Erinnerung bleiben. Danke für den informativen Vortrag und die pragmatischen wie wertvollen Umsetzungsbeispiele, die unsere Gäste auch im Nachgang noch unter sich und mit dem Referenten engagiert diskutierten!

Im Anschluss an den Vortrag über Mitarbeitendenbindung kam der Praxis-Check: An der von Röbi Koller moderierten Podiumsdiskussion Mitarbeitendenbindung nahmen Béatrice Schaeppi, Robert P. Hürlimann und Jan Lichtenberg teil. Die Unternehmer verrieten den Zuhörern, mit welchen Maßnahmen sie gute Erfahrungen gemacht haben und was sie nicht wieder machen würden.

Die Firmenkunden der Zürcher Kantonalbank werteten den gesamten Anlass als einen vollen Erfolg. Nach dem Vortrag und der Podiumsdiskussion Mitarbeitendenbindung blieben die Gäste noch mehrere Stunden in der Haupthalle des Züricher Technoparks, um sich angeregt über sinnvolle Maßnahmen zur Verbesserung der Mitarbeitendenbindung auszutauschen.

Mitarbeitendenbindung in der Schweiz: Service-Links für Sie

Möchten Sie Gunther Wolf für einen Vortrag über Mitarbeitendenbindung buchen? Bitte nehmen Sie Kontakt zu den Mitarbeiterbindungs-Experten auf.

Mitarbeiterbindung | Kurz und bündig
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Mitarbeitendenbindung in der Schweiz: Vortrag und Podiumsdiskussion beim Firmenkunden-Anlass der Zürcher Kantonalbank

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